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Presseberichte

Mai 2001
Maikundgebung des DGB Oldenburg 2001

Der Deutsche Gewerkschaftsbund hatte auf den Rathausmarkt und den Schlossplatz eingeladen. Das Wetter spielte mit.

Nordwest-Zeitung 02.05.2001
Von Karsten Röhr

Oldenburg. Der kämpferische Unterton war hörbar, die Botschaft auch - aber vor allem war es ein nettes Fest von Gleichgesinnten mit Bratwurst und Bier, roten Luftballons und guter Musik. Die Maikundgebung gestern auf dem Rathausmarkt nannte der DGB-Kreisvorsitzende Manfred Klöpper hinterher einen „Erfolg“, das Konzert gegen Rechtsextremismus am Abend zuvor sogar einen „großen Erfolg“. Auch ohne Demonstration, die „aufgrund der Erfahrungen der vergangnen Jahre und wegen der deutlich zurückgehenden Teilnahmebereitschaft“ (Klöp-per) gekippt worden war, zeigten sich die Verantwortlichen am Ende zufrieden.

Eingestimmt auf die Kundgebung wurden die Teilnehmer vom Chor „Shosholoza“ mit südafrikanischen Widerstands- und Freiheitsliedern. Dabei füllte sich der sonnige Rathausplatz langsam; unter den Teilnehmern auch der 93-jährige Erwin Fritzsche. Der gelernte Buchdrucker war von 1946 bis 1972 Vorsitzender des DGB und Gründer der Volksbühne in Oldenburg.

Die Kundgebung unter dem Motto „Zukunft braucht alle Köpfe. Mitbestimmung gewinnt!“ galt der Schaffung neuer Arbeitsplätze durch Abbau von Überstunden und Reduzierung der Arbeitszeit, dem Protest gegen weiteren Druck auf die Arbeitslosen und der „Vorbereitung eines Niedriglohnsektors“ (Klöpper) sowie der Unterstützung des Gesetzentwurfs zur Reform der Betriebsverfassung.

Dass Betriebsräte keine Bremser seien, sondern sich zum Wohle des Unternehmens engagierten, zeige das Beispiel FHP, so ein Vertreter des Betriebsrats. Der Betriebsrat habe „eine Menge bewegt, um den Standort zu retten". Dazu gehöre auch die Flexibilisierung der Arbeitszeit. Die Produktivität in den vergangenen vier Jahren sei auch durch die Einbeziehung der Belegschaft um über 30 Prozent gesteigert und seit über zwei Jahren kein Mitarbeiter mehr entlassen worden.

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