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Presseberichte

22.04.2009
SHOSHOLOZA

http://juwiswelt.blogspot.com/2009/05/shosholoza.html

Shosholoza

Nachdem im Wetterbericht von Mittwoch Abend für den folgenden Tag Wolken und Regen angekündigt worden waren, hatte es der Liebe Gott mit den Besuchern des Kirchentags am Meer gestern vormittag richtig gut gemeint. Morgens schien die Sonne und es wurde richtig warm. Da störte es auch nicht, dass der Himmel sich im Laufe des Vormittags etwas bewölkte. Nachdem ich am frühen Nachmittag nach Hause gefahren war, gab es allerdings eine nasse Dusche von oben. Nach dem Regen hatte es sich abgekühlt, und es wehte ein starker Wind, aber die Sonne war wieder zu sehen.

Im Programm zum Kirchentag am Meer an der Bremerhavener Seebädekaje war für gestern Abend das "Chorprojekt SHOSHOLOZA" mit „Mondi & Nomsas Geschichte, Chorgesang und Tanztheater in südafrikanischen Sprachen" angekündigt. Da ich immer neugierig auf Musik aus anderen Gegenden der Welt bin, und es trocken von oben war, entschloss ich mich, abends noch einmal an die Seebäderkaje zu fahren. Das war ein guter Entschluss.

Das "Chorprojekt SHOSHOLOZA" war früher stark in der Anti-Apartheid-Bewegung verwurzelt und informierte in seinen Konzerten mit südafrikanischen Widerstands- und Freiheitsliedern in den Sprachen der schwarzen Völker Südafrikas über die politischen und gesellschaftlichen Zustände in Südafrika. Heute versucht SHOSHOLZA, über Traditionen und über historische sowie aktuelle Entwicklungen in Südafrika zu informieren. Dazu dienen Lieder aus dem täglichen Leben und über aktuelle gesellschaftliche Probleme, wie Arbeitslosigkeit und AIDS, in der Zeit seit dem Ende der Apartheid.

Als SHOSHOLZA singend und tanzend auf die Bühne zog, war sofort der Funke zum Publikum übergesprungen. Zwischen den Liedern erzählte eine Erzählerin die Geschichte von Mondi und Nomsa, die in ihrem Dorf heirateten. Zu den einzelnen Abschnitten der Erzählung gab es immer die passenden Lieder. Da es im Dorf keine Arbeit gab, von der das junge Paar leben konnte, musste Mondi in die Stadt ziehen, um dort Arbeit zu finden. Es kam, wie es kommen musste. Der einsame Mondi ließ sich auf kurze Affären mit anderen Frauen ein, infizierte sich mit AIDS, und steckte andere Frauen mit dem Virus an. Es folgten Lieder der Trauer über die Toten und Lieder mit denen die Bevölkerung in Südafrika über AIDS und den Kampf gegen die Krankheit aufgeklärt wird. Zum Abschluss des Konzerts hörten wir noch zwei Lieder aus der Geschichte der Unterdrückung der Nicht-Weißen Bevölkerung Südafrikas während der Apartheid.

Während des Konzerts waren auch Kichentagsgäste aus Südafrika anwesend. Als SHOSHOLZA in Anschluss an das eigentliche Konzert aufgrund des anhaltenden Applauses noch eine Zugabe gab, baten die Sänger die Gäste aus Südafrika zu sich auf die Bühne, um mit ihnen gemeinsam in in Südafrika bekanntes religiöses Lied zu singen.

SHOSHOLOZA bedeutet "Vorwärts". Um dabei zu helfen, dass es in Südafrika weiter vorangeht, unterstützt das "Chorprojekt SHOSHOLOZA" mit dem Erlös aus dem Verkauf seiner CDs und seiner Einnahmen aus Eintrittsgeldern für seine Konzerte gezielt einige Projekte in Südafrika.

Weitere interessante Informationen über Südafrika und das Chorprojekt gibt es auf der Internetseite von
SHOSHOLOZA. Im Abschnitt "CDs" kann man sich auch kurze Hörproben der Lieder anhören.

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Ein Informationsblatt über die Arbeit des Chorprojektes kann angefordert werden bei:
Werner Ufferhardt
w.ufferhardt@t-online.de
Ulrike Gläser
uli.glaeser@gmx.net

Wir bitten herzlich um Spenden für die von uns unterstützten Projekte auf das nachstehende Konto!

Kontoverbindung:
Chorprojekt Shosholoza
Volksbank Oldenburg eG
IBAN DE40 2806 1822 3124 5145 00
BIG GENODEF1EDE
Stichwort:  Shosholoza-Projekte

Kontakt

 

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