Zurück

Presseberichte

Südafrikanische Tradition lebt auf

Die Sängerinnen und Sänger verbinden mit ihrer Musik stets auch eine Botschaft. Mit Südafrika verbindet sie ein reger Austausch.
Von Marco Julius

Harpstedt. Ein besonderes Konzert mit Liedern, Texten und einer kleinen gespielten Geschichte erwartet Musikfreunde am heutigen Sonntag, 8. November, ab 17 Uhr in der Christuskirche Harpstedt. Der Chor Shosholoza aus dem Raum Bremen orientiert sich bei seiner Präsentation der Lieder an der südafrikanischen Tradition: Sie werden mit Bewegung verbunden. Daher hat die Baugruppe eine große Bühne für das Konzert aufgebaut, so dass man die ,,Fußarbeit" der Chormitglieder auch gut sehen kann.
Zunehmend werden Elemente des ,,Story-Telling" eingebaut: Die Lieder (in den südafrikanischen Stammessprachen Zulu und Xhosa) werden mit auf Deutsch erzählten und gespielten Geschichten eingeleitet. Idealerweise soll sich der rote Faden - Spielszenen mit verschiedenen Chorstellungen gebaute Bildern - so verknüpfen, dass sich die Lieder praktisch von selbst erklären.
All das, Sprache, Musik, Bewegung, lernten und lernen die 35 Chormitglieder möglichst direkt von südafrikanischen Kollegen. Mit einem Partnerchor dort wird eine rege Partnerschaft gepflegt. Dem Chor ist es wichtig, sich an Ort und Stelle über die politische, wirtschaftliche und soziale Entwicklung des Landes und insbesondere der schwarzen Bevölkerungsmehrheit zu informieren.
Das geschieht unter anderem im Austausch mit mehreren sozialen und kulturellen Projekten, - überwiegend mit Jugendlichen in den Townships - die Shosholoza seit Jahren politisch, organisatorisch und auch finanziell direkt unterstützt; so unter anderem ein Theaterprojekt für arbeitslose Jugendliche.
Vorrangige Themen sind für den Chor im zweiten Teil des Programmes nach der Pause derzeit Vorbeugung und Aufklärung hinsichtlich HIV/AIDS, Jugendkriminalität und Gewalt. Die Aufklärung spielt für Shoholoza eine immer größere Rolle, seit der ursprüngliche Kampf gegen die Rassentrennung mit dem - zumindest formalen - Ende der Apartheid ein wenig in den Hintergrund getreten ist.
Shosholoza feiert dieses Jahr sein 20-jähriges Bestehen und macht mit ungebrochenem Eifer weiter, denn ,,Shosholoza" ist Xhosa und bedeutet ,,Vorwärts! Voran!".

Delmenhorster Kreisblatt 08.11.2009

 

Zurück

 

zum Seitenanfang  

 

Ein Informationsblatt über die Arbeit des Chorprojektes kann angefordert werden bei:
Werner Ufferhardt
w.ufferhardt@t-online.de
Ulrike Gläser
uli.glaeser@gmx.net

Wir bitten herzlich um Spenden für die von uns unterstützten Projekte auf das nachstehende Konto!

Kontoverbindung:
Chorprojekt Shosholoza
Volksbank Oldenburg eG
IBAN DE40 2806 1822 3124 5145 00
BIG GENODEF1EDE
Stichwort:  Shosholoza-Projekte

Kontakt

 

zum Seitenanfang