Chorprojekt „Shosholoza" tritt nach der Rückkehr aus Südafrika am 9. Mai im Kleinen Haus auf
Delmenhorst. Mit Textbeiträgen angereicherte musikalische Eindrücke seiner Südafrika-Reise präsentiert das regionale Chorprojekt „Shosholoza“ am Sonnabend, 9. Mai, im Kleinen Haus. Die rund 40 Mitglieder aus dem Raum Delmenhorst, Oldenburg und Bremen setzen sich -anfangs unter dem Namen „Tshotsholoza“ - seit zehn Jahren mit der politischen und sozialen Situation in Südafrika auseinander. Zu Zeiten des Apartheid-Regimes bekundete der Chor mit Liedern aus der schwarzen Widerstandsbewegung immer wieder seine Solidarität mit den unterdrückten Bevölkerungsteilen in Südafrika.
Die finanzielle Unterstützung des Deutschen Musikrats sowie eine Spende des Delmenhorster Kreisverbandes der Gewerkschaft Erziehung und Wissenschaft (GEW) ermöglichten „Shosholoza“ kürzlich eine dreiwöchige Reise nach Südafrika, an der 30 Chormitglieder teilnahmen. Bei der Suche nach aktuellem Liedgut in der Originalsprache der Völker Südafrikas kam es zu einem regen musikalischen Austausch mit dortigen Chören, und auch die aktuelle politische Situation in dem Land rückte wesentlich näher. So traf man mit Walter Sisulu, einen langjährigen Weggefährten Nelson Mandelas, zusammen. Einige der kennen gelernten soziokulturellen Projekte will „Shosholoza“ jetzt kontinuierlich fördern. Auch der Erlös des Konzerts im Kleinen Haus, dessen Mitschnitt Grundlage für eine neue CD sein wird, soll der Projektarbeit in Südafrika zugute kommen. Karten für den Auftritt gibt es im Kulturamt (Am Wollelager 21), das das Projekt unterstützt.
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