Zurück

Südafrika  

Überholung des Gesundheitswesens versprochen

Probleme "würden berichtigt"

Keith Ross

 July 02, 2009 Edition 1 Daily News SA

 

Schockierende Berichte über Zustände in einigen öffentlichen Krankenhäuser gerieten durch den landesweiten Protest von Ärzten gegen niedrige Bezahlung und Arbeitsbedingungen in den Blickpunkt der Öffentlichkeit.

Die Berichte sprechen von fehlenden Medikamenten und Ausrüstung, schlechter Verwaltung und gleichgültiger - bis feindseliger - Einstellung seitens Teilen des Personals. Ein besonders schockierender Bericht erzählt vom Tod eines Hausangestellten, der, nachdem er von einem Auto angefahren wurde von mehreren Krankenhäusern abgewiesen wurde.

Gauteng's kürzlich eingesetzte Gesundheitsministerin Qesani Mahlangu versprach eine Untersuchung dieses Falles.

Mahlangu gab diese Zusicherung während eines Radiointervies über Bedingungen in öffentlichen Krankenhäusern. Sie sagte, ihr sei bekannt, dass Patienten von einem Krankenhaus zum anderen gefahren werden, weil die technischen Einrichtungen in einigen Krankenhäusern nicht funktionierten. Dies, so sagte sie, würde in Ordnung gebracht. Mahlangu sagte, fehlendes Bettzeug sei Problem in einigen Gesundheitseinrichtungen der Provinz. "Als Folge erwartete man von Patienten, das sie ihre Decken und Utensilien mitbrächten," sagte sie. Dies sei nicht akzeptabel.

Einstellung

Sie sagte, es gäbe Angehörige des Personals die eine falsche Einstellung hätten. "Es sei wichtig anzuerkennen, dass es Männer und Frauen gäbe, die engagiert seien und hart arbeiteten. Es ist auch wichtig anzuerkennen, dass es faule Äpfel im System gäbe." Mahlangu sprach von Angestellten die man schicken würde um Patienten aus der Nachbarschaft ins Krankenhaus zu holen. "Sie brauchen ewig bis ankommen und wenn sie da sind, sind sie betrunken." "Das ist nicht korrekt. Sie bringen die Familien in noch größeren Stress."

Sie sagte Krankenhausangestellte gäben Krankenwagenfahren während des Nachdienst Anweisungen, Patienten woanders hin zu fahren. "Bring diesen Patienten nicht zu uns, wir sind voll." Patienten sollten nicht abgewiesen werden. "Sie müssen einen Weg finden, den Patienten aus dem Krankenwagen zu holen, ihn untersuchen und stabilisieren bevor Sie entscheiden, ihn woanders hinzuschicken." "Manchmal, wenn Menschen hin und her gefahren werden - so wie es beim dem Hausangestellen der Fall war - sterben sie als Folge unterlassener Hilfe. Wir erhalten eine schwache Ahnung was passiert ist und was weiterhin passiert."

Mahlangu sagte, es gäbe "strahlende Vorbilder" in vielen Krankenhäusern, speziell durch gutes Mangement. Sie sagte, die Krankenhausleitung sollte täglich durch ihre Krankenhäuser gehen.

Es gab Fälle zerbrochener Fensterscheiben mit Patienten die im Zug kalter Winterwinde lagen. Sie sagte, Schritte zur Verbesserung der Verwaltungsstandarts würden getan. Sie war auch schockiert zu hören, dass Krankenhauszulieferer über große Zeiträume nicht bezahlt wurden. Sie sprach von Krankenhauseinrichtungen die nicht funktionierten weil Instandhaltungsfirmen mehr als ein Jahr nicht bezahlt wurden.

Zurück

zum Seitenanfang